Ein Blick in die Vergangenheit:

In meinem Leben hat sich einiges geändert, so ergab es sich auch, dass ich die letzten Jahre immer häufiger meine dominante Seite auslebe und meine "devote" - Seite in der Rolle der Dienerin Luna ein wenig in den Hintergrund getreten ist. Ich kann nicht sagen, ob sie eines Tages wieder eine wichtigere Rolle in meinem Leben einnehmen wird. Das was ich als Dienerin Luna erleben durfte habe ich sehr genossen. Ich möchte die Zeit nicht missen. Die folgenden Textabschnitte beschreiben also die Vergangenheit, aber lasst Euch davon nicht abhalten.

Dienerin Luna ist eine lustige, manchmal vorwitzige und freche Sub, die ihrem Master hingebungsvoll und ergeben dienen möchte. Selbstaufgabe und totale Hingabe an ihren Master sind die grossen Ziele, die sie verfolgt. Luna hat ihre Aufgaben und ihren festen Platz. Sie bemüht sich, sich an die Regeln zu halten, die ihr ihr Master auferlegt hat. Sie gibt sich seiner Lust hin, wann immer er das Bedürfnis nach ihr hat. Luna erledigt ihr aufgetragene Tätigkeiten mit Ergebenheit und Demut, bemüht sich alles zu SEINER Zufriedenheit zu tun und immer kokett und weiblich anmutend auszusehen. Ihr Master sieht sie am liebsten in schwarzen Dessous, Strümpfen, korsettähnlichen Oberteilen oder kurzen Kleidchen... Sie freut sich über den Klang und das Gefühl der Peitsche oder Gerte auf ihrem Po, ihren Schenkeln oder Brüsten, wenn sie gefesslt vor IHM liegen darf. Sie ist glücklich wenn sie ihre Klammern für IHN tragen darf... Im Laufe der Zeit hat sich aber auch gezeigt, dass die Dienerin Luna in ihrem tiefsten Innern nicht wirklich devot ist. Sie genießt es viel mehr gefesselt und ausgeliefert zu sein und um das zu erhalten, erfüllt sie Ihrem Meister auch ein paar Wünsche :-)) Devotheit kann man das wohl eher nicht nennen... Böses Mädchen!


"Was fühlst du eigentlich "dabei"?", fragte mich ein sehr guter Freund, der meine Seite hier gelesen hatte. Ja, eigentlich hat er recht. Über meine Gefühle hab ich wirklich wenig geschrieben hier...Nun, das ist auch nicht das allerleichteste. Während des Spiels trete ich aus meinem Alltagskörper heraus. Ich bin eine Andere. Ich fühle diese Erniedrigung als Gabe meines Herrn, er gibt mir dadurch das was ich brauche, ebenso empfinde ich körperliche Bestrafung zunehmend so.
Ich fühle mich wie in einer Art Kokon, aufgehoben, an einem sicheren Ort, die Welt weit draussen... Ich bin sehr konzentriert in solchen Momenten, fühle eine tiefe Zufriedenheit und Ruhe. Vielleicht mit einem meditativen Zustand, manchmal sogar in einer Art Trance. Ich empfinde ausserdem eine Art Dankbarkeit, dass ich genau in diesem Zustand sein darf. Inzwischen schafft es mein Herr, mich in einen Zustand zu bringen, in dem ich nicht viel nachdenken (kann). Ich bin nur noch Luna, tue in diesen Stunden alles was er von mir verlangt. Gerade dieses Fallenlassen macht es so gefährlich für uns subs, wenn man sich hier auf jemanden einlässt, den man nicht (gut) kennt....Nur mal so angemerkt...
Das war ein erster Versuch meine Gedanken zu Papier zu bringen.

Heute - Hier und Jetzt:

Heute, Jahre danach muss ich rückblickend sagen, fand ich es eine tolle Bereicherung zum normalen "Blümchen-Sex" und hat mich auch tief bewegt. Mir macht es auch heute noch Lust, mich ausgeliefert und wehrlos zu sehen. Mir vorzustellen, wie es ist, wenn mich andere betrachten, anfassen und ich nichts dagegen tun kann. Allerdings brauche ich das Drum-Herum, das Dienen, das Spiel an sich, nicht mehr dazu. Inzwischen gefällt es mir, wenn ich ab und zu in eine andere Kleidung schlüpfe, freizügig, sexy und ein wenig frivol und mir vorstelle, wie es ist so z.B. auf einer Party gefesselt im Engangsbereich zu stehen und mich von allen mit betrachten oder berühren zu lassen. Am Schönsten ist es in meiner Vorstellung, wenn ich dabei noch geknebel bin, und vielleicht nichts sehen kann. Ein tolles Gefühl, gerne möchte ich das auch einmal real erleben. Aber ich bin lange nicht mehr so ungeduldig wie noch vor ein paar Jahren. Ich kann mir inzwischen viel in meiner Fantasie ausmalen und habe nicht mehr den Drang alles unbedingt real erleben zu müssen. Ich konzentriere mich heute auf Dinge, die mir mir Wichtiger geworden sind. Und so versuche ich immer mehr die dominante Seite mit Leben zu füllen und meinen Sklaven, der immer mehr zu einer TV-Sklavin wird, anständig zu erziehen und zu formen.